Entdecke das Abenteuer

Ungarn ist eine bevorzugte Destination für Incentivereisen. International angesehene Unternehmen besuchen seit mehr als zwanzig Jahren das Land mit ihren Incentivereisegruppen - und kommen immer gerne wieder.
Reichen vier oder fünf Tage, um dem interessierten Besucher das Land näher zu bringen? Die Antwort auf diese Frage kann nicht einfach "ja" oder "nein" lauten, sondern hängt ganz von den Bedürfnissen der individuellen Reisegruppe ab - und natürlich von der Professionalität des Reiseveranstalters und Programmorganisators. Es gibt viel zu sehen, sicherlich müssen Schwerpunkte gesetzt werden. Dafür können wir Ihnen unsere ungarischen Partner empfehlen. Sie haben spezielle Highlights in vorbereiteten Programmen herausgestellt, wie etwa in "Hauptstadttouren" oder "Entdeckungsreisen in die Regionen", bei denen jeweils nicht viel Zeit nötig ist, um den Charme der Metropole oder des reizvollen Landes zu spüren. Einige Tage reichen somit sehr gut aus, um einen tollen Eindruck des Landes zu gewinnen. Und wer noch etwas mehr Zeit mitbringt, hat immer die Möglichkeit, diese ohnehin schönen Erfahrungen zu vertiefen...
Ein Hauch Vergangenheit...
Obwohl durch die wechselvolle Geschichte des Landes, durch die Tatareneinfälle, Türken- und Unabhängigkeitskriege, viele Burgen und Schlösser zerstört wurden, gibt es immer noch eine Fülle von Orten, an denen die Zeit still zu stehen scheint und deren historische Atmosphäre die Besucher fasziniert. Der Landsitz von Fertőd zum Beispiel, einst das Schloss der bekannten Aristokratenfamilie Esterhazy, verbreitete lange Zeit nur einen Abglanz der Aura, die es einst ausstrahlte. Nach dem zweiten Weltkrieg fehlten zunächst sowohl das Geld wie auch der Wille, es zu renovieren. Jetzt funkeln die Spiegel, Goldverzierungen, die Kerzenleuchter und das Parkett in neuer Pracht. Besucher, die das Gebäude besichtigen oder vielleicht auch für abendliche Veranstaltungen wie etwa Konzerte bleiben, fühlen sich durch die lebendige und doch historische Atmosphäre in längst vergangene Zeiten zurück versetzt: Es ist schön, den intuitiv aufkommenden Gedanken freien Lauf zu lassen und sich für ein paar Momente selbst als Schlossherr- oder Herrin zu fühlen.
Der Architekt des Ethnographiemuseums beabsichtigte eigentlich, dass in seinem Gebäude das Parlament untergebracht würde. Dafür erwies es sich aber als zu klein, so dass sein schöner Bau heute den würdigen Rahmen für ein Museum gibt, indem die ungarische Volkskultur vorgestellt wird. Abgesehen von der großen Sammlung verschiedener Artefakte und den permanenten und wechselnden Ausstellungen bietet das Museum auch Platz für glanzvolle festliche Empfänge. Beim Verlassen des Gebäudes gibt es für die Besucher besonders abends ein letztes Highlight: Wenn sie die große Treppe hinunter steigen, können sie einen tollen Ausblick auf das illuminierte Parlamentsgebäude und das andere Donauufer, also auf "Buda", genießen.
Heute sind in der Burg von Buda ebenfalls Museen untergebracht. Der Innenhof des im Barockstil errichteten, weitläufig um einen zentralen Kuppelbau angeordneten Burgpalastes aus der Zeit Maria Theresias ist Veranstaltungsort für große Festlichkeiten und Open-Air Empfänge. Für eine gastliche Atmosphäre bei organisierten Zusammentreffen sorgen u.a. Künstler wie Clowns, Tänzer und Musiker bzw. verschiedene Verkaufsstände.
Die legendäre Pusta
Die Magyaren durchzogen einst auf dem Rücken ihrer Pferde die eurasischen Steppen. Im heutigen Ungarn, also im Karpatenbecken, fanden sie auf ihren Wanderungen nach Westen große Flächen Graslands, also alles, was sie zur Versorgung ihrer Reit- und Herdentiere brauchten. Noch heute zeigen die Nachfahren der einstigen "Nomaden im Sattel", Schaf- oder Kuhhirten bzw. Ranger, Reisegruppen ihre exzellenten Reitkünste. Stellen Sie sich herbeirasende Fünfspanner vor und reitende Stuntman, die ihre Peitschen schwingen. Hinzu kommen Zigeunermusikanten und Tänzer. Es wird Wein und Pálinka, der traditionell ungarische Obstschnaps, gereicht, dazu Pogácsa (Teigwaren), Würstchen und Fleisch aus dem Kessel. Durch dieses traditionelle Abendessen und die verschiedenen volkstümlichen Darbietungen wird die ursprüngliche Atmosphäre der Puszta lebendig. Der Gast erhält einen unvergesslichen Einblick in das einfache Leben, dass die Magyaren jahrhundertelang auf ihren Wanderungen und in der Pionierphase der Besiedlung führten.
Tipps für Gruppen...
Für alle, die gerne die schönen Seiten des Lebens genießen, gibt es in Ungarn viel zu unternehmen. In Budapest oder auf dem Land gibt es beispielsweise viele Weinkeller zu besichtigen, wobei selbstverständlich auch Weinproben organisiert werden können. Besonders stimmungsvoll und bekannt sind die Weinkeller von Villány in der Südlichen Region sowie die am Plattenseeufer gelegenen.
Die Burgfestspiele von Visegrád (Plintenburg) rufen die Regierungszeit des großen ungarischen Renaissanceherrschers König Matthias in Erinnerung. Die farbenfrohen Ritterturniere der Burgenstadt am "Donauknie" können mit einem ganz besonderen Highlight abgerundet werden: einer Donaukreuzfahrt flussabwärts nach Budapest. Spätestens wenn das Schiff zu abendlicher Stunde die kunstvoll illuminierten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt erreicht, werden auch kritische und weit gereiste Passagieren überzeugt sein, dass der Beiname "Perle der Donau" ganz Gewiss nicht zu Unrecht vergeben worden ist.
Und diejenigen, die sich ob der großen Auswahl an Sehenswürdigkeiten nicht zu entscheiden wissen, können beruhigt sein: unsere gut informierten ungarischen Partnerbüros stehen Ihnen als Organisatoren von Incentivetouren zur Verfügung. Die unabhängige und kreative Ausarbeitung von Programmen, natürlich durch gut ausgebildete Spezialisten, ist für diese Anbieter mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Sie gehen natürlich gerne zielgruppengerecht auf Ihre Ideen und Empfehlungen ein. Es gibt viele bereits ausgearbeitete Programme, die sich natürlich noch auf individuelle Wünsche abstimmen lassen. Und auch wenn es etwas ganz Neues sein soll: in Ungarn gibt es so vieles auszuprobieren - wir und unsere Partner helfen gerne.
Wer aktiv sein will und beispielsweise reiten möchte, findet dazu romantische Gestüte in ganz Ungarn. Oder man könnte auch an der traditionell betriebenen Weinlese an den Hängen des Tokaj-Gebirges teilnehmen. Oder lieber etwas ganz ausgefallenes? Viel Spaß und Action verspricht die "Trabant-Rallye", eine sicherlich einzigartig osteuropäische Auto-(Nostalgie)- Veranstaltung. Und es geht noch etwas "wilder": Wie wär's, mal einen Jeep mit Allradantrieb wirklich durch "Gelände" zu steuern? Kein Problem, der weltberühmte Hungaroring, Austragungsort des "Großen Preis von Ungarn", hat ein geeignetes Trainingsareal. Also ab in den "Adventure Park" direkt neben der Formel 1-Rennstrecke...und 100% Fun sind garantiert - bei 100% Sicherheit dank erfahrenen Tourleitern. All diese Aktivitäten sind spezielle Angebote für Gruppen, die schon für Sie und Ihre Begleitung zusammengestellt sind.
Es gibt in Ungarn neun Weltkulturerbe-Stätten der UNESCO. "Traditionell" gehören das historische Dorf Hollókő (aus dem 13. Jahrhundert), der Burgberg von Buda und die Andrássy-Prachtstraße in Pest (letztere wurde im Jahr 2002 zum existierenden Budapester Welterbe ergänzt), die Aggteleker Tropfsteinhöhlen sowie die tausendjährige Benediktinerabtei von Pannonhalma dazu. Besonders stolz ist man in Ungarn, dass allein zwischen 1999 und 2002 vier Welterbestätten hinzu kamen, das registrierte UNESCO-Welterbe des Landes sich sozusagen "verdoppelt" hat. Und wirklich: Die Anerkennung der "neuen" Stätten ist sicherlich ein Zeichen für die verstärkten und gebündelten Bemühungen (sowohl der Regierung wie auch von privater Seite), das kulturell-architektonische und naturräumliche Erbe des Landes zu bewahren. Derartige Investitionen zahlen sich aus: im Jahr 1999 wurde der Nationalpark Hortobágy (die größte zusammenhängende Grasheide Europas, also eine original erhaltene Puszta-Landschaft) in die UNESCO-Liste aufgenommen, im Jahr 2000 das römische Erbe im südungarischen Pécs (das mediterran wirkende "Fünfkirchen" ist unbedingt einen Besuch wert), 2001 die Kulturlandschaft um den Neusiedler See (ungarisch "Fertő" - ein grenzübergreifendes Projekt mit Österreich) und schließlich im Jahr 2002 die historische Weinbaulandschaft der Tokaj-Hänge (Heimat des "Weins der Könige"). Man sieht, dass das kulturelle Erbe überall im Land renoviert bzw. mit neuem Leben erfüllt wird. Dem Touristen bieten sich viele Burgen, Schlösser und Villen in jahrzehntelang nicht gesehener Pracht dar, nicht zu vergessen die Naturdenkmäler, die neu beschildert und besser erschlossen den Besucher begeistern.
Die Hauptstadt selbst ist reich an Natur- und Kulturschönheiten. Da wäre zum einen der schöne Kontrast zwischen der Donauniederung auf der Pester Seite und dem Steilufer von Buda, von dessen grünen Hügeln (durchzogen von Höhlensystemen) man tolle Ausblicke auf die Stadt genießen kann. Die Lage wusste man wohl schon fast "immer" zu schätzen: Siedlungsspuren aus vorrömischer Zeit lassen sich nachweisen. Buda erlebte dann bereits in der Antike eine erste Blüte: noch heute sind in Alt-Buda und "Aquincum" römische Ruinen zu sehen. Geschichte kann man in Ungarns Hauptstadt nicht nur anschauen, sondern auch erleben: die Thermalquellen, in denen sich einst römische Legionäre entspannten, sprudeln noch heute... und in zahlreichen Bädern stehen sie dem Besucher offen.
Entdecke die Gastfreundlichkeit

